Teamkrimi mit Happy End für AUT, SLO und GER

Kategorie: News Weltcup
Veröffentlicht: Montag, 14. Februar 2022
Geschrieben von Bärbel Schulze

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In einem bis zum Schluß äußerst spannenden, aber auch ziemlich vom Wind geprägten Teamwettkampf der Skisprung-Herren von der Großschanze jubelte Österreich am Ende am meisten. Ziemlich lange sahen die leicht favorisierten Slowenen wie die Sieger aus, doch dann freuten sie sich auch ehrlich über Silber. Um Bronze ging es in der letzten Gruppe zwischen Norwegen und Deutschland, wobei die DSV-Herren um Haaresbreite das bessere Ende für sich hatten.
Für Österreich gewannen , Stefan Kraft, Daniel Huber, Jan Hörl und der "silberne" Manuel Fettner als Schlußspringer mit insgesamt 942,7 Punkten die Goldmedaille. Slowenien sicherte sich in der Besetzung Lovro Kos, der zwei richtig gute Sprünge ablieferte, Cene Prevc, Timi Zajc und Peter Prevc mit 934,4 Punkten die Silbermedaille. Für das DSV-Team gab es nach der Bronzemedaille von Karl Geiger im Einzel noch einmal Bronze, auch wenn es nach dem ersten Durchgang eher nicht danach aussah. Doch Constantin Schmid, Stephan Leyhe, ein überragender Markus Eisenbichler und eben Karl Geiger verwiesen mit gerade einmal 0,8 Punkten Vorsprung das Norwegische Team auf den medaillenlosen vierten Rang.

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Marius Lindvik Olympiasieger, Bronze für Karl Geiger - Danil Sadreev 16.

Kategorie: News Weltcup
Veröffentlicht: Montag, 14. Februar 2022
Geschrieben von Bärbel Schulze

 

Der Großschanzenwettkampf der Herren von der futuristischen Anlage bei den Olympischen Winterspielen in Peking fand unter perfekten äußeren Bedingungen statt und bot jede Menge Spannung.
Die Goldmedaille sicherte sich nervenstark Marius Lindvik aus Norwegen, der nach den ersten Durchgang noch Zweiter hinter Ryoyu Kobayashi war. Seine Sprünge auf die Superweiten von 140,5 und 140 Metern ergaben 296,1 Punkte und damit Gold. Ryoyu Kobayashi, der ja schon Gold von der Normalschanzue gewann, erhielt für seine Weiten von 142 und 138 Metern 292,8 Punkte und damit die Silbermedaille. Für das DSV-Team gab es auch endlich Grund zur Freude. Karl Geiger, nach Durchgang eins noch auf Platz sechs, verbesserte sich mit insgesamt 281,3 Punkten noch um drei Plätze und gewann somit Bronze. Hinter Kamil Stoch auf Rang vier steigerte sich auch Markus Eisenbichler, der Fünfter wurde und sich riesig mit seinem Zimmerkollegen über die Medaille freute.

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Verrückter Wettkampf, überraschendes Podest, starkes russisches Team

Kategorie: News Weltcup
Veröffentlicht: Sonntag, 06. Februar 2022
Geschrieben von Bärbel Schulze

 

In einem absolut spannenden olympischen Springen krönte sich Ryoyu Kobayshi nach ausgelassenem Probesprung zum Olympiasieger. Doch mit Manuel Fettner und Dawid Kubacki hätte man nun nicht als Medaillengewinner gerechnet. Kobayashi lag bereits nach Durchgang eins mit 104,5 Metern in Führung und machte mit 99,5 Metern im Finale mit 275 Punkten alles klar für Gold. Manuel Fettner, der schon die ganze Saison stark springt, überraschte schon mit seinem ersten Sprung von 102,5 Metern und Rang fünf. Doch es sollte noch besser kommen. Im zweiten Durchgang landete er bei 104 Metern und kletterte mit seinen 270.8 Punkten bis zum Silberrang. Mit Verbesserungen im Finale kennt sich Dawid Kubacki ja bestens aus. In Peking steigerte er sich von Platz 8 bis zu Bronze.
Sehr stark präsentierte sich das russische Team. Evgeniy Klimov gewann noch den Probedurchgang und lag nach dem ersten Durchgang auf Platz vier. Am Ende reichten seine Sprünge von 104 und 100 Metern zum fünften Rang hinter dem Slowenen Peter Prevc. Auch Danil Sadreev beeindruckte einmal mehr. Als Achter beendete er seinen ersten olympischen Auftritt unter den besten Zehn. Roman Trofimov gelang ebenfalls ein guter Wettkampf, den er auf dem 23. Platz beendete. Lediglich für Mikhail Nazarov reichte es als 32. knapp nicht zum Einzug in die Finalrunde.

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Medaillen für Russland und Kanada, dennoch verdorbene Mixed-Team-Premiere

Kategorie: News Weltcup
Veröffentlicht: Montag, 07. Februar 2022
Geschrieben von Bärbel Schulze

 

Die Teams der Skispringerinnen und Skispringer freuten sich auf auf die Premiere des Mixed-Team-Wettkampfs bei Olympischen Spielen. Es fing auch alles gut an, sogar die DSV-Herren hatten endlich ein Rezept für die Schanze gefunden. Doch dann schlug der Materialkontrolleur gnadenlos zu. Zuerst erwischte es Sara Takanashi, die absolut untröstlich war und damit Japan aus dem Medaillenkampf herausfiel. Es folgten die Disqualifikationen von Daniela Iraschko-Stolz, Katharina Althaus, und im zweiten Durchgang auch noch Anna Odine Ström und Silje Opseth. Eigentlich total unverständlich, da die Damen ihre Anzüge aus dem Einzelwettkampf trugen, wo sie nicht beanstandet wurden.
Somit waren bis auf die favorisierten Slowenen alle großen Nationen raus und das DSV-Team erreichte nicht einmal den zweiten Durchgang. Slowenien siegte dann auch unangefochten in der Besetzung Nika Kriznar, Timi Zajc, Olympiasiegerin Ursa Bogataj und Peter Prevc.

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Erste Weltcuppunkte für Aleksandr Bazhenov, Marius Lindvik siegt in Willingen

Kategorie: News Weltcup
Veröffentlicht: Sonntag, 30. Januar 2022
Geschrieben von Bärbel Schulze

 

Zum Nachmittag beruhigte sich der Wind in Willingen zusehends und so konnte der Wettkampf der Herren sogar planmäßig in zwei Durchgängen durchgeführt werden. Es gewann der Norweger Marius Lindvik, der 140 und 144,5 Meter weit sprang mit 243,8 Punkten. Mit Rang zwei und 238,7 Punkten für Weiten von 139,5 und 140 Meter holte sich Karl Geiger das Gelbe Trikot zurück. Auf dem Prodest stand zum ersten Mal in seiner Karriere Cene Prevc. Der mittlere der Prevc-Brüder lag nach Durchgang eins mit 148 Metern sogar in Führung, landete im Finale bei 133,5 Metern und wurde mit 235,6 Punkten Dritter.
Damit bezwang der Slowene sogar Ryoyu Kobayashi, der sich mit der Tagesbestweite von 152 Metern noch von Rang 12 bis auf vier nach vorne kämpfte. Dennoch musste er sein gestern erobertes Gelbes Trikot wieder an Karl Geiger abgeben. Hinter Halvor Egner Granerud und Stefan Kraft glänzte der Österreicher Thomas Lackner als 7. unter den zehn Besten. Die beiden Schweizer Gregor Deschwanden und Killian Peier belegten die Plätze 16 und 23.

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