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Slowenischer Sieg in Zakopane, Antti Aalto Top Ten
Im dichten Schneetreiben von Zakopane musste man heute unbedingt auch das Glück auf seiner Seite haben. Der Sieg ging wieder an Slowenien, doch nicht der Vierschanzentourneesieger Domen Prevc, sondern Anze Lanisek durfte am meisten jubeln. Er landete bei 138 und 137 Metern und gewann mit 278,1 Punkten. Zweiter wurde Jan Hörl, der mit 145,5 Metern im ersten Sprung die Tagesbestweite erreichte und der am Ende 13,3 Punkte weniger als Lanisek zu Buche stehen hatte. Manuel Fettner, der die Qualifikation gestern gewann, durfte kurz von seinem ersten Weltcupsieg träumen, doch er konnte als Dritter, nur zwei Punkte hinter seinem Teamkollegen, auf dem Podest stehen.
Der zweite Durchgang wirbelte das Ergebnis des ersten großteils komplett durcheinander. So war Johann Andre Forfang, der Beste im Probesprung, nach Durchgang eins lediglich 30., doch im Finale landete er erst bei 140 Metern und kletterte damit insgesamt um 24 Ränge noch bis auf den 6. Platz. Damit war er nicht einmal bester Norweger, denn Marius Lindvik verfehlte als Vierter das erste norwegische Podest der Saison nur knapp.
Nächster Sieg von Nika Prevc, Jenny Rautionaho mit Saisonbestleistung
Auch den zweiten Weltcup der Damen in Ljubno entschied Nika Prevc für sich. Die Slowenin war in einem von wechselnden Winden geprägten Wettkampf sichtlich unzufrieden mit dem ersten Sprung, der sie dennoch auf Rang zwei brachte. Im zweiten Durchgang verdrängte sie dann um gerade einen Punkt Lisa Eder von der Führung. Die Österreicherin landete zum vierten Mal in Folge auf Rang zwei und muss weiter auf ihren ersten Weltcupsieg warten. Für das DSV-Team ging die Podestserie weiter, denn diesmal schaffte Katharina Schmid als Dritte den Sprung auf das Podest.
Nika Prevc marschiert, erste Weltcuppunkte für Kira Maria Kapustikova
Die Damen treten an diesem Wochenende auf der Normalschanze in Ljubno für zwei Weltcups an. Einige aussichtsreiche Damen legten vor der Reise nach Asien eine Pause ein, so das ganze japanische Team, fast alle Norwegerinnen und auch Abigail Strate. Doch das alles war Nika Prevc natürlich sowieso egal, die Slowenin sprang vor ihren vielen Fans wieder zum ungefährdeten Sieg. Nika Prevc hatte am Ende fast 24 Punkte Vorsprung vor Lisa Eder, die wieder Zweite wurde. Ebenso gewohnt stand auch wieder Selina Freitag als Dritte auf dem Podest.

