Weltcup-News
Courchevel mit Doppelsieg für Tschofenig und guten Kasachen

Kairat Biyekenov, der kasachische Trainer, hat gut lachen, denn seine Athleten Danil Vassilyev und Ilya Mizernykh zeigten auch in Courchevel gute Leistungen
In Courchevel, der zweiten Station des Sommer Grand Prix, waren auch die Teams aus Deutschland, Österreich und Norwegen mit ihrer ersten Garde vertreten. Sie starteten auch gleich voll durch, denn beide Wettkämpfe gewann Daniel Tschofenig vor Philipp Raimund. Das Podest komplettierten einmal Naoki Nakamura, der ja beide Wettkämpfe in Wisla gewann, und einmal Stefan Kraft.
Erstes Podest für Kaimar Vagul – SGP-Auftakt in Wisla
Danil Vassilyev zweimal Top Five


Die Sommersaison startete dieses Wochenende im polnischen Wisla mit zwei Grand-Prix-Wettkämpfen. Auch wenn nicht alle Nationen mit ihren stärksten Athleten vertreten waren, wurde dem Publikum doch spannender Sport geboten. Mit Naoki Nakamura gab es gab es gleich einen Doppelsieger. Der Japaner gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Im ersten Wettkampf standen für ihn 271,7 Punkte zu Buche. Der zweite Platz ging mit 266,0 Punkten überraschend an den Österreicher Marco Wörgötter. Als Dritter stand am Tag der Schweiz Gregor Deschwanden mit 262,4 Punkten auf dem Podest. Überraschend stark präsentierte sich der Kasache Danil Vassilyev, der Vierter wurde. Auch Rang fünf vom Routinier Roman Koudelka war wohl nicht zu erwarten. Die Top Ten erreichte mit Juri Kesseli auch ein zweiter Schweizer auf Rang sechs. Bester Vertreter des polnischen Teams war Olympiamedaillengewinner Kacper Tomasiak als Siebenter. Der Este Kaimar Vagul durfte sich auf Platz 15 über sein bisher bestes Ergebnis freuen. Doch es sollte noch besser kommen.
Antti Aalto und Valentin Foubert Top Ten in Planica
Den ersten Wettkampf in Planica gewann standesgemäß Domen Prevc. Der Überflieger landete bei Weiten von 232,5 und 230,5 Metern und siegte mit 421,4 Punkten. Zweiter wurde Ren Nikaido mit 20,1 Punkten weniger für 232 und 233 Meter. Rang drei holte sich Daniel Tschofenig, der nach 221,5 Metern noch 7. war, doch mit 233,5 Metern im Finale noch das Podest eroberte.
Auf den Plätzen folgten Johann Andre Forfang, Marius Lindvik, Naoki Makamura, Anze Lanisek und Andreas Wellinger. Die Top Ten komplettierten aber auch zwei Athleten der kleineren Skisprungnationen. Seit einiger Zeit ist Antti Aalto nun bereits Stammgast unter den besten zehn Skispringern der Welt. Im ersten Durchgang und mit 219 Metern fand sich der Finne noch auf Rang 14 wieder und lieferte dann im Finale einen tollen Flug auf neue persönliche Bestweite von 235,5 Metern ab. Verdienter Lohn war am Ende Rang neun.
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Österreich gewinnt Teamfliegen, Schweiz auf Rang sechs
Der Teamwettkampf in Planica begann mit einem Schreckmoment beim Probesprung von Domen Prevc, der nur mit Mühe und akrobatischem Können einen üblen Sturz verhindern konnte. Das slowenische Team schaffte es heute auch trotz traumhafter Kulisse von 30000 Zuschauern nicht, um die Podiumsplätze mitzukämpfen.
Der Sieg ging in einem spannenden Wettkampf mit wechselnder Führung an das Team aus Österreich mit Daniel Tschofenig, Markus Müller, Stefan Kraft und Stephan Embacher mit ingsesamt 1439,5 Punkten. Die eigentlich favorisierten Japaner, bei denen ausgerechnet Ryoyu Kobayashi schwächelte, wurden mit 13,9 Punkten weniger als die Sieger Zweite. Vor allem Naoki Nakamura sowieTomofumi Naito und Ren Nikaido trugen zum Podestplatz bei. Norwegen war eigentlich bis kurz vor Ende fast auf Siegkurs, doch Robin Pedersen, Isak Andreas Langmo, Marius Lindvik und Johann Andre Forfang mussten mit Rang drei vorliebnehmen. Herausragend war der erste Versuch von Forfang auf persönlichen Rekord von 246 Metern, doch der letzte Sprung glückte ihm nicht.
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Erster Weltcupsieg für Stephan Embacher, Hektor Kapustik fliegt Landesrekord
Nach zwei Premierensiegern am Holmenkollen gab es heute in Vikersund mit Stephan Embacher den dritten in Folge. Der junge Österreicher landete bei Weiten von 232 und 225 Metern und gewann mit 459,1 Punkten. Im dritten Anlauf gelang es ihm endlich, seine Führungsposition nach dem ersten Durchgang erfolgreich zu verteidigen. Zweiter wurde Tomofumi Naito, der im ersten Durchgang bei Tagesbestweite von 240 Metern landete und im Finale 230 Meter folgen ließ. Mit 12,3 Punkten weniger als Embacher hatte der Japaner allerdings schon einen deutlichen Abstand zum Sieger. Als Dritter stand zur Freude der Norweger Johann Andre Forfang auf dem Podest, der mit Weiten von 239 und 224 Metern drei Punkte hinter dem Japaner lag.
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