Weltcup-News
Superteam der Ukraine super gut, Österreich siegt überlegen

In Zakopane traten heute 14 Mannschaften an im Kampf um den Sieg im Super-Team-Wettkampf, der ja auch anstelle eines "normalen" Teamspringens bei den Olympischen Spielen ausgetragen wird. Ein Team besteht aus zwei Athleten, die in drei Durchgängen springen, wobei aus 14 Teams erst 12, dann im letzten Durchgang nur noch 8 Teams werden.
Gleich zu Beginn musste Italien wegen Disqualifikation von Francesco Cecon die Segel streichen, dann konnte Kasachsthan ohne Ilya Mizernykh nicht mithalten. Im zweiten Durchgang fielen dann die beiden Türken raus, die hier eigentlich gute Sprünge ablieferten, jedoch in der Qualifikation für den Einzelwettkampf als Einzige durchfielen. Japan, lediglich mit Junshiro Kobayashi und Tomofumi Naito, Frankreich und die USA schafften es ebenso nicht in den Finaldurchgang.
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Domen Prevc, Zweiter in Bischofshofen, gewinnt überlegen die Tournee
Vladimir Zografski und Sandro Hauswirth mit beeindruckender Leistung


Am letzten Tag der Vierschanzentournee stand in Bischofshofen diesmal nicht Domen Prevc als Tagessieger ganz oben, sondern Daniel Tschofenig. Der Titelverteidiger, der 146,5 und 140,5 Meter weit sprang, gewann doch etwas überraschend. Damit schickte der Österreicher Domen Prevc, der bei 138 und 138,5 Metern landete, um 4,1 Punkte auf Rang zwei. Dritter der Tageswertung wurde Ryoyu Kobayashi, dem auf Rang zwei lediglich 0,2 Punkte fehlten. Felix Hoffmann wurde 10., Philipp Raimund 12., beide leicht angeschlagen.
Bereits vor dem letzten Wettkampf hatte Domen Prevc schon sicheren Vorsprung, um die Tournee zu gewinnen. Der Slowene ließ sich auch nicht beirren und gewann mit insgesamt 1195,6 Punkten 10 Jahre nach dem Sieg seines Bruders Peter die Vierschanzentournee. Zweiter wurde Jan Hörl, der bereits 42,3 Punkte Rückstand hatte. Als Dritter stand mit dem erst 19jährigen Stephan Embacher der nächste Österreicher auf dem Podest.
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Österreicher dominieren Quali in Innsbruck, Roman Koudelka überrascht
Tournee-Halbzeit, es geht nun in Österreich weiter. Bei der heutigen Qualifikation in Innsbruck zeigte sich das einheimische Team superstark. Die Titelverteidiger des Vorjahres sprangen sich in einen Rausch und zu einem Vierfachsieg. Jan Hörl (128m) gewann die Qualifikation vor Stefan Kraft (127,5m), Stephan Embacher (125m) und Daniel Tschofenig (126m). Bester Nicht-Österreicher wurde Felix Hoffman mit seinem Sprung auf 123 Meter auf Rang vier.
Im Laufe des Wettkampf wurde der Rückenwind immer stärker und die letzten Starter hatten eigentlich keine Chance mehr. Domen Prevc bekam mit 26,9 Windpunkten die meiste Gutschrift von allen, im Vergleich dazu bekam Jan Hörl 6,8 Punkte gutgeschrieben. Der Tourneeführende landete dementsprechend auch bereits bei 112 Metern und Platz 30.
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Premierensieg für Ren Nikaido, Top Drei in Innsbruck hauteng beienander
In einem äußerst spannenden dritten Wettkampf der Vierschanzentournee heute am Bergisel in Innsbruck konnte Ren Nikaido seinen ersten Weltcupsieg feiern und damit Domen Prevc den Grand Slam vermasseln. Unter den Besten gab es nur hauchdünne Abstände. Nach dem ersten Durchgang führten Ren Nikaido und Stephan Embacher punktgleich vor Qualisieger Jan Hörl und Domen Prevc. Im Finale musste dann Domen Prevc vorlegen, was er mit 128 Metern nach 129,5 Metern im ersten Sprung auch tat. Jan Hörl landete bereits bei 126 Metern, was ihn am Ende auf Rang vier zurückfallen ließ. Blieben die beiden Punktgleichen nach Runde eins. Ren Nikaido sprang nach 131 Metern nun 128 Meter weit, womit er am Ende 0,5 Punkte Vorsprung auf Domen Prevc hatte. Der junge Stephan Embacher landete bei 127,5 Metern und wartete gespannt auf das Ergebnis - Rang drei, lediglich 0,7 Punkte weniger als der Japaner Ren Nikaido, der ausgelassen mit seinen Teamkollegen feierte.
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Domen zum Zweiten, Gregor Deschwanden Top Ten beim Neujahrsspringen
Erster Weltcuppunkt für Mackenzie Boyd-Clowes nach Comeback
Domen Prevc gewann mit über 15 Punkten Vorsprung auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Der Slowene landete bei 143 und 141 Metern und siegte unangefochten. Nach dem ersten Durchgang kam ihm allerdings Jan Hörl nit seinem Sprung auf 141 Meter schon sehr nahe. Doch nach 131,5 Metern im Finale konnte der Österreicher gerade noch 0,6 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Stephan Embacher retten. Embacher, der in der Qualifikation mit 145,5 Metern seinen nächsten Schanzenrekord aufstellte, sprang im Wettkampf 134 und 141,5 Meter weit und freute sich als Dritter über seinen Podestplatz.
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