Evgeniy Klimov bester Aussenseiter der Qualifikation von Nizhny Tagil

Für die Herren ist Nizhny Tagil die dritte Station der diesjährigen Weltcupsaison. Insgesamt 70 Athleten nahmen die Reise in die Industriestadt am Ural auf sich. Oder, andersherum gesagt, für 20 Springer, die die Qualifikation nicht erfolgreich absolvierten, ist am Sonnabend Zuschauen angesagt. Nach einem Jahr Pause ist der Weltcup also wieder in Russland zurück und die Gastgeber dürfen eine nationale Gruppe stellen. Doch, ausgezahlt hat es sich für diese nicht. Von den insgesamt neun russischen Athleten schafften es lediglich drei, sich für den Wettkampf zu qualifizieren.
Bester Russe und auch bester Vertreter der kleineren Nationen war Evgeniy Klimov, der noch in Wisla und Ruka nicht zurechtkam. Doch zu Hause scheint es besser zu laufen. Klimov zeigte einen guten Sprung auf 132 Meter und belegte damit Rang 16 in der Qualifikation. Ebenso dabei ist Denis Kornilov, der 27. wurde sowie Mikhail Nazarov als 40. Für Vincent Descombes Sevoie aus Frankreich lief es auch besser als in Ruka, als 33. darf er morgen ebenfalls antreten. Für die Schweiz qualifizierten sich Simon Ammann, Gregor Deschwanden und Killian Peier. Aus Finnland schafften Antti Aalto und Eetu Nousiainen die Qualifikation, während Andreas Alamommo gerade einmal 0,4 Punkte fehlten. Auch die Italiener Alex Insam und Davide Bresadola sind dabei sowie erfreulicherweise Vladimir Zografski aus Bulgarien. Als einziger Vertreter des nordamerikanischen Teams konnte Will Rhoads in den Wettkampf einziehen.
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Punkte für Denis Kornilov und Überraschungssieg für Jernej Damjan
Als einziger Vertreter der kleineren Skisprungnationen konnte Denis Kornilov aus Russland in den zweiten Durchgang des Weltcups in Ruka einziehen. Er belegte den 24. Platz. Völlig überraschend feierte der Slowene Jernej Damjan seinen zweiten Weltcupsieg vor Johann Andre Forfang aus Norwegen und Andreas Wellinger vom DSV.



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Davide Bresadola glänzt in der Qualifikation in Ruka

Bei schwierigen Bedingungen fand heute in Ruka die Qualifikation für den zweiten Einzelwettkampf der Saison in Ruka statt. Bester Vertreter der kleinen Nationen war der Italiener Davide Bresadola, der mit seinem Sprung auf 133 Meter mit 121,3 Punkten den achten Platz belegte.
Einen sehr guten Versuch erwischte auch Gregor Deschwanden aus der Schweiz, der 19. wurde. Außerdem konnten sich Killian Peier (SUI, 23.), Denis Kornilov (RUS, 24.), Will Rhoads (USA, 26.) unter den besten 30 platzieren. Den Wettkampf erreichten auch Mackenzie Boyd-Clowes, Michael Glasder, Roman Trofimov, Vincent Descombes Sevoie, Andreas Schuler, Sebastian Colloredo sowie Martti Nomme.
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Team Russland im Finale bei norwegischem Sieg
Beim Teamwettkampf in Ruka konnten Mikhail Nazarov, Roman Trofimov, Evgeniy Klimov und Denis Kornilov in das Finale einziehen und belegte den achten Platz. Es siegte das norwegische Team vor dem Team des DSV und Japan.




Erster Weltcupsieg für Junshiro Kobayashi

Nach dem gestrigen Sieg des norwegischen Teams konnten die vielen begeisterten Fans auch heute keinen polnischen Sieg bejubeln. Der polnische Volksheld Kamil Stoch mußte sich auch im Einzelwettkampf mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Ganz oben auf dem Treppchen durfte zum ersten Mal in seiner Karriere der Japaner Junshiro Kobayashi stehen, der aber auch schon beide Grand Prix's in Hakuba für sich entscheiden konnte.
Nach dem ersten Durchgang lag Junshiro Kobayashi mit seinem Sprung auf 124 Meter punktgleich mit Stefan Kraft auf Rang zwei. In Finale, bei dem die Reihenfolge unter den Besten noch einmal ordentlich durcheinandergewirbelt wurde, erreichte er 126,5 Meter. Der ältere der Kobayashi-Brüder siegte mit 260,5 Punkten und war überwältigt von seinem Erfolg. Doppelolympiasieger Kamil Stoch hatte nach seinem ersten Sprung auf 121 Meter mit Platz acht eigentlich keine gute Ausgangsposition. Doch der beste Sprung des zweiten Durchgangs auf 129,5 Meter brachte ihn doch noch auf das Podest und mit 258,2 Punkten war er nicht weit vom Sieg entfernt. Qualifikationssieger Stefan Kraft komplettierte das Podest mit seinen Sprüngen auf 126,5 und 124,5 Meter mit 257,7 Punkten. Es lag also alles wieder ganz dicht beieinander.

