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Domen Prevc natürlich Skiflugweltmeister, Antti Aalto guter Elfter
Nach zwei Weltcups in Sapporo, die beide an Domen Prevc gingen und mit Podestplätzen zu Hause für Naoki Nakamura, Ren Nikaido und Ryoyu Kobayashi endeten, ging es weiter mit dem zweiten Highlight der Saison - der Skiflugweltmeisterschaft in Oberstdorf.
Auch hier zeigte sich wieder, dass an Domen, vor allem beim Skifliegen, kein Vorbeikommen ist. Domen machte Prevc-things, ebenso wie seine Schwester Nika in Asien.
Domen trotzte den teils herausfordernden Verhältnissen, selbst wenn er nach dem ersten Durchgang nach Coachrequest ganz knapp nicht vorne war. Doch bereits mit dem zweiten Flug auf 224,5 Meter rückte der Slowene alles wieder gerade und führte mit 14 Punkten. Im dritten Durchgang am nächsten Tag gelang ihm dann ein überragender Flug auf die Höchstweite dieser WM von 232 Metern, womit er seine Führung locker ausbaute. Zum Abschluß sicherte Domen seinen Titel mit 222,5 Metern und wurde verdienter Skiflugweltmeister mit einem Vorsprung von 59,5 Punkten!
Damen auf Asientour - 6 Wettkämpfe in 9 Tagen
Abigail Strate dreimal auf dem Treppchen

Die Damen waren auf Asientour, wo je zwei Wettkämpfe in Zhangjiakou (China), Zao und Sapporo (Japan) stattfinden. Die Wettkämpfe in China von der großen Olympiaschanze standen ganz im Zeichen von Nika Prevc. Die Slowenin gewann beide Wettkämpfe, den ersten vor Nozomi Maruyama und Selina Freitag, den zweiten vor Anna Odine Stroem und Nozomi Maruyama. Ping Zeng konnte bei ihren Heimspringen überzeugen, verpasste einmal als Vierte das Podest nur knapp und wurde Achte im anderen Wettkampf.
Slowenischer Sieg in Zakopane, Antti Aalto Top Ten
Im dichten Schneetreiben von Zakopane musste man heute unbedingt auch das Glück auf seiner Seite haben. Der Sieg ging wieder an Slowenien, doch nicht der Vierschanzentourneesieger Domen Prevc, sondern Anze Lanisek durfte am meisten jubeln. Er landete bei 138 und 137 Metern und gewann mit 278,1 Punkten. Zweiter wurde Jan Hörl, der mit 145,5 Metern im ersten Sprung die Tagesbestweite erreichte und der am Ende 13,3 Punkte weniger als Lanisek zu Buche stehen hatte. Manuel Fettner, der die Qualifikation gestern gewann, durfte kurz von seinem ersten Weltcupsieg träumen, doch er konnte als Dritter, nur zwei Punkte hinter seinem Teamkollegen, auf dem Podest stehen.
Der zweite Durchgang wirbelte das Ergebnis des ersten großteils komplett durcheinander. So war Johann Andre Forfang, der Beste im Probesprung, nach Durchgang eins lediglich 30., doch im Finale landete er erst bei 140 Metern und kletterte damit insgesamt um 24 Ränge noch bis auf den 6. Platz. Damit war er nicht einmal bester Norweger, denn Marius Lindvik verfehlte als Vierter das erste norwegische Podest der Saison nur knapp.

