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Thomas Roch-Dupland beim Brotteröder COC zweimal im Finale

Während es in PyeongChang um Olympische Medaillen ging, fanden in Brotterode zwei gut besetzte Continentalcups statt. Nachdem der erste Wettkampf der Herren am Sonnabend windbedingt nicht ausgetragen werden konnte, fanden schließlich beide am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein statt.
Für den Franzosen Thomas Roch-Dupland erwiesen sie sich als relativ erfolgreich, denn er schaffte bei beiden Wettkämpfen den Einzug in den zweiten Durchgang. Er belegte den 27. sowie den 21. Platz. Im ersten Wettkampf wurde Roman Trofimov 28., Roberto Dellasega 29 sowie der Türke Ayberk Demir 30.
Platz Sieben für Russland im Teamwettkampf

Den Abschluß der olympischen Wettbewerbe im Skispringen bildete heute der Teamwettkampf der Herren von der Großschanze. Dabei wurde das favorisierte Team aus Norwegen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann hochverdient. Daniel Andre Tande, der heute eine Einzelwertung gewonnen hätte, Andreas Stjernen, Johann Andre Forfang sowie Robert Johansson sprangen insgesamt zu 1098,5 Punkten. Somit durfte sich Robert Johansson nach zwei Bronzemedaillen nun mit Gold schmücken. Obwohl nach dem ersten Durchgang die Abstände zwischen den ersten drei Teams mit insgesamt fünf Punkten nur sehr knapp waren, fiel am Ende der Vorsprung der Norweger deutlich aus.
Silber holte sich das Team des DSV mit Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger und 1075,7 Punkten. Andreas Wellinger gewann nach Gold von der Normalschanze und Silber von der Großschanze nun ebenfalls seine dritte Medaille bei diesen Spielen. Silber war hart umkämpft, am Ende unterlag das polnische Team um Olympiasieger Kamil Stoch, mit Maciej Kot, Stefan Hula und Dawid Kubacki mit 1072,4 Punkten den Deutschen nur knapp.
Zwei Nordamerikaner im olympischen Finale von der Großschanze

Im äußerst spannenden Einzelwettkampf auf der großen Schanze bei den Olympischen Winterspielen mischten auch einige Springer der kleineren Nationen gut mit, wenn auch nicht im Kampf um die Medaillen. So zeigten vor allem Kevin Bickner aus den USA und Mackenzie Boyd-Clowes, dass sie gut springen können. Bickner belegte mit Sprüngen von 129,5 und 124 Metern den 20. Platz, für Boyd-Clowes bedeuteten seine Weiten von 127,5 und 126 Metern Platz 21. Damit sind für den Kanadier die Spiele bereits beendet, da er der einzige Springer seines Landes ist und somit nicht im Team starten kann.

