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Lidiia Iakovkleva wird Zweite in Brotterode und gewinnt Gesamtwertung

Der zweite Continentalcup der Damen in Brotterode konnte heute nur in einem Durchgang ausgetragen werden, da recht böige Winde wehten. Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer in der Werner-Lesser-Arena ein ähnliches Podest wie am Vortag.
Ganz oben stand wieder Daniela Iraschko-Stolz aus Österreich, die für ihren Sprung aug 103 Meter 84,3 Punkte erhielt. Ebenfalls wieder auf dem Podium stand die 16jährige Lidiia Iakovleva aus Russland mit 70,2 Punkten für ihren Versuch über 95 Meter. Die Französin Julia Clair, gestern Vierte, sprang zwar 97,5 Meter, doch 68,9 Punkte bedeuteten für sie heute Rang drei.
Hinter der DSV-Springerin Pauline Heßler, die Vierte wurde, landeten mit Anna Shpyneva und Aleksandra Barantceva zwei weitere russische Springerinen auf den nächsten Plätzen. Ksenia Kablukova auf Rang 8 vervollständigte das gute russische Mannschaftsergebnis.
Lidiia Iakovleva springt in Brotterode auf das Podest
COC der Damen in Brotterode: 1. Daniela Iraschko-Stolz, 2. Jerneja Brecl, 3. Lidiia Iakovleva, 4. Julia Clair, 5. Pauline Heßler, 6. Anna Shpyneva


"Holzmedaille" für Irina Avvakumova, Maren Lundby holt Gold

Beim olympischen Wettkampf der Damen von der Normalschanze setzten sich auch bei schwierigen Verhältnissen die stärksten Springerinnen der Saison durch. Die Norwegerin Maren Lundby hatte im Gegensatz zur letzten Weltmeisterschaft auch ihre Nerven im Griff und siegte deutlich. Sie zeigte in beiden Durchgängen die besten Sprünge auf 105,5 und 110 Meter und bekam 264,6 Punkte und damit die ersehnte Goldmedaille. Katharina Althaus sprang 106,5 und 106 Meter weit und lag damit um genau 12 Punkte hinter der Norwegerin, doch war überglücklich über die Silbermedaille. Endlich, endlich gelang es auch Sara Takanashi, den Fluch zu besiegen, der ihr bisher bei Großereignissen die Medaillen verwehrte. Mit zwei Sprüngen auf 103,5 Meter und 243,8 Punkten gewann die Japanerin die Bronzemedaille.
Sehr schöne Sprünge zeigte auch die Russin Irina Avvakumova, die 99 und 102 Meter weit sprang. Am Ende hatte sie 230,7 Punkte gesammelt, doch das reichte nur zum medaillenlosen vierten Rang.

