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Vladi Zografski in Wisla Sechster, zwei Polen zu Hause Top Ten

Auch der zweite Wettkampf im polnischen Wisla wurde wieder von Domen Prevc gewonnen, der damit auch seinem Teamkollegen Lanisek das Gelbe Trikot des Weltcupführenden abnahm. Zweiter wurde diesmal Ryoyu Kobayashi, lediglich um 0,9 Punkte geschlagen. Wie am Vortag stand auch Philipp Raimund wieder auf dem Podest, der aber mit dem Japaner die Position tauschte und Dritter wurde.
Hinter Ren Nikaido behielt der junge Pole Kacper Tomasiak die Nerven und feierte vor Heimpublikum mit Platz fünf seine bisher beste Platzierung im Weltcup. Mit Piotr Zyla auf Rang sieben befanden sich erstmals zwei Polen unter den besten Zehn. Auch Kamil Stoch, der im ersten Wettkampf die Qualifikation verpasste, konnte sich als 27. bei seinem letzten Auftritt in Wisla versöhnlich von seinem Publikum verabschieden.
Zografski und Foubert in Wisla vorn dabei, Domen Prevc zaubert
In Wisla sahen wieder sehr viele polnische Fans ein spannendes Springen, obwohl ihr Held König Kamil die Qualifikation für den Wettkampf knapp verpasste. Dagegen platzierten sich in dieser Qualifikation die beiden Außenseiter Valentin Foubert aus Frankreich und Vladimir Zografski aus Bulgarien beinahe sensationell auf Rang drei und vier. Im Wettkampf bestätigten sie ihre tolle Form, auch wenn es nicht zum Podest reichte. Valentin Foubert landete als Zehnter noch in den Top Ten, Vladimir Zografski wurde Elfter. Damit sind Beide in der Gesamt-Weltcupwertung noch vor allen Norwegern platziert!
Abigail Strate in Wisla auf dem Podest, Siege für Stroem und Prevc
Die Damen haben ihre beiden Einzelwettkämpfe in Wisla bereits absolviert, wobei Abigail Strate sich über einen weiteren Podestplatz freuen konnte. Im ersten Wettkampf am Donnerstag belegte die Kanadierin den zweiten Platz hinter Anna Odine Stroem, die ihren insgesamt vierten Weltcupsieg errang. Abigail Strate sprang im zweiten Durchgang auf die Schanzenrekordweite von 131 Metern und schob sich damit noch von Rang vier auf das Podest. Die Weltcupführende Nozomi Maruyama wurde Dritte. Eine böse Überraschung erlebte dagegen Nika Prevc, die als vermeintliche Siegerin der Qualifikation wegen zu langer Ski disqualifiziert wurde und somit nicht am Wettkampf teilnehmen durfte.

