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COC Planica - alle Italiener punkten bei slowenischen Siegen
Die slowenischen Springer ließen sich die Siege bei ihren beiden heimischen Continentalcups auf der HS-139-Schanze in Planica nicht nehmen. Doch auch die drei italienischen Sportler mischten zumindest im ersten Wettkampf gut mit. Sebastian Colloredo, Alex Insam und Sebastian Colloredo belegten am Sonnabend die Plätze acht, zehn und elf. Roman Trofimov auf Platz 29 konnte als einziger Russe den Finaldurchgang erreichen. Sieger im ersten Wettkampf wurde vor heimischem Publikum Bor Pavlovcic (285,4 Pkt., 133,5/137m), Platz zwei holte sich der Norweger Joakim Aune (177,6 Pkt., 129,5/135,5m). Dritter wurde Viktor Polasek (276,4 Pkt., 135/131,5m) aus Tschechien.
Evgeniy Klimov Siebenter bei Olympiaprobe
Der zweite Wettkampf der Herren, der ursprünglich ebenfalls wie der erste auf der Großschanze ausgetragen werden sollte, mußte mit Rücksicht auf die wehenden Winde auf die Normalschanze umziehen. Somit kamen die Sportler in den Genuß einer echten Generalprobe auf beiden Schanzen der kommenden Olympischen Winterspiele.
Bester Außenseiter in einem ziemlich vom Wind beeinflußten Springen war wieder einmal Evgeniy Klimov aus Russland. Er sprang 107 und 106 Meter weit und belegte damit einen guten siebenten Platz. Auch zwei seiner Teamkollegen konnten heute gute Punkte sammeln. Denis Kornilov verbesserte sich vom 28. Platz im ersten Durchgang noch bis auf den 19. Rang. Alexey Romashov schob sich von Platz 29 noch bis auf den 22. Platz nach vorne.
Erstmals Weltcuppunkte für koreanische Springerin
Auch die Damen haben die Gelegenheit, die Schanze der nächsten Olympischen Winterspiele in PyeongChang zu testen. Doch da in Kürze die Weltmeisterschaften in Lahti anstehen, bereiten sich viele der besten Springerinnen zu Hause auf dieses Großereignis vor. So kommt es zustande, daß sich zum Olympiatest lediglich 32 Sportlerinnen einfanden. So einfach war es für die Athletinnen selten, zu Weltcuppunkten zu kommen.
Doch der Sieg ging wie fast immer an japanische Springerinnen. Diesmal gewann Yuki Ito, die ihren vierten Sieg feiern konnte vor Sara Takanashi, die damit zum vierten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup gewann. Dritte wurde Ema Klinec aus Slowenien vor der Norwegerin Maren Lundby. Beste Deutsche wurde in Abwesenheit von Carina Vogt und Katharina Althaus diesmal Ramona Straub, die nach dem ersten Durchgang sogar auf Podestkurs lag, doch am Ende Fünfte wurde.