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COC Bischofshofen: Andreas Schuler zweimal Top Ten

Die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen wurde nur wenige Tage nach dem grandiosen Ende der Vierschanzentournee wiederum Schauplatz von Wettkämpfen. Diesmal war der Continentalcup mit zwei Wettbewerben zu Gast.
Dabei schaffte es der Schweizer Andreas Schuler, sich an allen beiden Tagen unter den Besten zu behaupten. Er zeigte konstant gute Sprünge und belegte sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag jeweils den neunten Rang. Auch der Franzose Jonathan Leroyd bestätigte kurz vor den Junioren-Weltmeisterschaften mit den Plätzen 11 und 15 seine gute Form. Für den Bulgaren Vladimir Zografski scheint es auch ein wenig aufwärts zu gehen, er konnte mit den Plätzen 16 und 17 zweimal punkten. Einen Lichtblick für das finnische Team gab es mit dem 10. Rang von Andreas Alamommo beim ersten Wettkampf. Am zweiten Tag reichte es für ihn immerhin zu Platz 28.
COC Titisee-Neustadt: Team Frankreich und Ilmir Hazetdinov gut drauf

Auch wenn es um den Trubel und Jubel der Vierschanzentournee und Kamil Stoch etwas untergeht, es gibt auch noch Skispringen abseits der ganz großen Bühne. So fanden am Wochenende in Titisee-Neustadt im schönen Schwarzwald zwei Wettkämpfe im Rahmen des Continentalcups statt. Dort traten auch eine Reihe Sportler an, die entweder im Rahmen der nationalen Gruppen Deutschlands bzw. Österreichs oder von ihren Skiverbänden bei einigen Stationen der Vierschanzentournee eingesetzt wurden.
Neben einer sehr starken Mannschaftsleistung der Norweger fielen auch ein paar Außenseiter positiv auf. So tat es z.B. den Franzosen gut, bei Halbzeit aus der Tournee ausgestiegen zu sein. Alle drei französischen Teilnehmer konnten in Titisee-Neustadt fleißig Punkte sammeln. Am Sonnabend gab es für Vincent Descombes Sevoie auf Rang drei sogar einen Podestplatz, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Jonathan Learoyd. Am zweiten Wettkampftag wurde Learoyd 11., Thomas Roche Dupland als 23. gelangte ebenfalls in den Finaldurchgang und Descombes Sevoie belegte Rang 28.
Ilmir Hazetdinov aus Russland scheint sich so langsam im vorderen Mittelfeld festzusetzen. Im ersten Wettkampf gelang ihm mit dem neunten Platz der Sprung in die Top Ten, am Sonntag wurde er 14.
König Kamil macht den Grand Slam perfekt - Kevin Bickner mit guter Leistung in Bischofshofen

Vor dem abschließenden Wettkampf der Vierschanzentournee stand Kamil Stoch als Gesamtsieger ja praktisch schon fest, doch die spannende Frage war, ob er es schafft, mit Sven Hannawald gleichzuziehen und alle vier Stationen zu gewinnen. Und er schaffte es wirklich!
Kamil Stoch, der bereits nach seinen 132,5 Metern im ersten Durchgang führte, behielt die Nerven und landete im Finale bei 137 Metern. 275,6 Punkte bedeuteten Tagessieg Nummer vier. Er sank in den Schnee und die ganze Anspannung konnte von ihm abfallen. Anschließend nahm er die Gratulation von Sven Hannawald entgegen, der nun Gesellschaft in seinem exklusiven Club bekommen hat.
Der Norweger Anders Fannemel machte es Kamil Stoch jedoch nicht leicht, er mußte sich nach seinen Sprüngen von 130 und 139 Metern nur um 3,2 Punkte geschlagen geben. Damit errang er nach Garmisch-Partenkirchen seine zweite Podestplatzierung und wurde in der Gesamtwertung Dritter. Andreas Wellinger sprang 129 und 139,5 Meter weit, bekam 270,5 Punkte und wurde Dritter der Tageswertung. Insgesamt landete er hinter König Kamil auf dem zweiten Platz der Tournee und das, obwohl er in den ersten beiden Stationen nur die Plätze 10 und 11 belegte.

