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Nächstes Podest für Evgeniy Klimov, zweiter Sieg für Karl Geiger

Auch im zweiten Wettkampf des Grand Prix in Rasnov, der von der FIS als voller Erfolg verbucht wurde, bewies Evgeniy Klimov aus Russland seine hervorragende Form. Nachdem er bei der gestrigen Premiere in Rumänien den dritten Platz belegte, kletterte er heute noch eine Stufe höher. Mit seinen Weiten von 98 und neuem Schanzenrekord von 101,5 Metern sicherte er sich mit einer Punktzahl von glatt 265 Punkten den zweiten Platz. Damit rückt bei nur noch zwei ausstehenden Wettkämpfen und 138 Punkten Vorsprung auf Kamil Stoch auch der Gesamtsieg für ihn, der erste für einen russischen Skispringer überhaupt, in greifbare Nähe.
Geschlagen geben mußte sich der Russe lediglich Karl Geiger vom DSV, der nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg am Vortag gleich den zweiten folgen ließ. Seine Sprünge auf 99,5 und 100,5 Meter ergaben 269,4 Punkte und damit den ersten Platz.
Evgeniy Klimov in Rasnov wieder auf dem Podest und super Platzierung für Vladimir Zografski

Im rumänischen Rasnov findet an diesem Wochenende zum allerersten Mal ein Grand Prix für die Herren statt, jedoch leider ohne Beteiligung einheimischer Skispringer. Auch ansonsten schickten einige Nationen ein B-Team ober blieben gleich ganz fern. Am Ende standen in Rasnov 41 Springer am Start, so daß eine Qualifikation nicht nötig war.
Wie schon in den letzten Wettkämpfen war Evgeniy Klimov aus Russland bester Springer der kleineren Skisprungnationen. Der Gesamtwertungführende konnte auch in Rumänien das Podest besteigen. Seine Sprünge von 95,5 und 98 Metern ergaben eine Punktzahl von 256,8 Punkten, die ihn auf den dritten Platz brachten, einen halben Punkt vor dem Polen Dawid Kubacki.
Auf dem fünften Platz gab es eine dicke Überraschung, den belegte nämlich Vladimir Zografski. Der Bulgare lag nach seinem ersten Sprung auf 94,5 Meter sogar auf Rang drei und damit auf Podestkurs. Im zweiten Durchgang landete er dann noch einmal genau auf derselben Weite und belegte mit insgesamt 253,6 Punkten den fünften Platz, seine beste Platzierung seit langem!
Alesandr Bazhenov punktet zweimal in Oslo - Philipp Aschenwald nicht zu schlagen

Gemeinsam mit den Damen trugen auch die Herren zwei Continentalcup-Wettbewerbe am Midtstubakken in Oslo aus. Auch bei ihnen gab es einen Doppelsieger, denn der Österreicher Philipp Aschenwald konnte seinen bisherigen COC-Siegen zwei weitere hinzufügen. Am Sonnabend siegte er vor dem jungen Slowenen Zak Mogel und Andreas Stjernen, dem besten Norweger. Auf den Plätzen folgten David Siegel und Moritz Bär vom DSV. Diese Herren rotierten dann am Sonntag nur etwas auf den Positionen. Da hieß die Reihenfolge Philipp Aschenwald, David Siegel, Moritz Bär, Zak Mogel, Andreas Stjernen.
Einziger Russe, der in den Punkten landen konnte, war an beiden Tagen Aleksandr Bazhenov. Er belegte am ersten Tag Platz 20, am zweiten Tag Platz 22. Seinen ersten Einsatz im Continentalcup hatte der 19jährige Zakhir Dzhafarov und er schlug sich gar nicht mal so schlecht. Während er am Sonnabend noch disqualifiziert wurde, wurde er am Sonntag 34. und hätte fast den Einzug in den Finaldurchgang geschafft.

