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Heimsieg für Österreichs Damenteam, Russische Damen Zweite

In dieser politisch sehr herausfordernden Zeit wurden heute von der FIS logischerweise sämtliche noch ausstehenden Weltcups in Russland abgesagt. Somit wird die Bluebird-Tour für die Damen in Nizhny Tagil und Chaikovsky nicht stattfinden. Auch für die russischen Sportler ist die Situation bestimmt nicht einfach, doch die russischen Damen schlugen sich heute beim Teamwettkampf in Hinzenbach sehr achtbar.
Von insgesamt acht teilnehmenden Teams mussten sich Aleksandra Kustova, die Medaillengewinnerinnen Irma Makhinia und Irina Avvakumova sowie Sofia Tikhonova lediglich den österreichichischen Gastgeberinnen geschlagen geben. Chiara Kreuer, Jacqueline Seifriedsberger, Lisa Eder, die als Einzige des Quartetts in Peking antreten konnte, sowie Marita Kramer nach überstandener Coronainfektion siegten mit 819,0 Punkten. Die russischen Damen erzielten 783,9 Punkte.
Eetu Nousiainen auch beim COC in Rena gut dabei
Für Eetu Nousiainen lief es bereits am letzten Wochenende in Brotterode recht gut, also machte er bei den nächsten Continentalcups in Rena so weiter. Bei den beiden Wettkämpfen in Norwegen schaffte es der Finne mit Rang sieben einmal unter die Top Ten und belegte am nächsten Tag den 13. Platz. Auch für den Italiener Alex Insam reichte es zweimal zum Einzug in den Finaldurchgang. Er belegte die Plätze 23 und 27. Der Pole Kacper Juroszek, der in Brotterode auftrumpfte, war auch in Rena mit dem Plätzen 7 und 11 wieder gur dabei. Für die russischen Athleten reichte es ebenso wie für die Vertreter der übrigen kleinen Skisprungnationen leider nicht zu Punkten.
Erstes Podest und erster COC-Sieg für Kacper Juroszek in Brotterode


Bei den Continentalcups, die am Wochenende bei besten Bedingungen in Brotterode stattfanden, überraschte vor allem ein junger polnischer Springer, der bisher nicht sonderlich auffiel. Der 20jährige Kacper Juroszek übertrumpfte in beiden Wettkämpfen nicht nur seine bekannteren Teamkollegen Klemens Muranka, Maciej Kot, Jakub Wolny oder Aleksander Zniszczol, sondern auch die starken Norweger, Slowenen und Österreicher.
Im ersten Wettkampf am Samstag musste er sich nur dem Norweger Joacim Oedegaard Bjoereng geschlagen geben und stand als Zweiter zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem Podest des COC. Den dritten Platz sicherte sich mit Sondre Ringen der nächste Norweger. Doch die große Stunde des Polen schlug am Sonntag. Dort gelang ihm sein erster Continentalcup-Sieg. Mit ihm auf dem Podest stand sein Teamkollege Jakub Wolny, Rang drei ging an Clemens Aigner aus Österreich.

