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Maruyama zaubert weiter, Frida Westman auf dem Vormarsch
Auch am zweiten Wettkampftag in Lillehammer war Nozomi Maruyama nicht zu schlagen. Wie bereits an beiden vorangegangenen Tagen gewann die Japanerin jeden Durchgang und siegte mit 29 Punkten Vorsprung. Für die Gastgeber errang Heidi Dyhre Traaserud mit Rang zwei ihren ersten Podestplatz und den einzigen für die Norweger an diesem Wochenende. Als Dritte kämpfte sich Nika Prevc zurück auf das Podest, das sie gestern sehr deutlich verpasste.
Österreicher dominieren Auftakt, Vladimir Zografski bester Außenseiter
Der erste Wettkampf der neuen Saison in Lillehammer spiegelte haargenau das Ergebnis des Gesamtweltcups der vergangenen Saison wider. Die Österreicher belegten in geau dieser Reihenfolge gleich das komplette Podest. Daniel Tschofenig siegte vor Jan Hörl und Stefan Kraft. Es ging jedoch ziemlich eng zu, die ersten sechs Plätze trennten gerade einmal 8 Punkte.
Ein sehr guter Auftakt in die olympische Saison glückte auch dem mit dem DSV-Team trainierenden Bulgaren Vladimir Zografski, der als Zwölfter die Top Ten nur knapp verpasste. Bester DSV-Springer war Philipp Raimund auf Rang 6, Felix Hoffmann - nach dem ersten Durchgang sogar Dritter - wurde am Ende Zehnter. Dagegen enttäuschten die etablierten Andreas Wellinger und Pius Paschke, die nicht einmal die Qualifikation überstanden sowie Karl Geiger auf Rang 40.
Abigail Strate zum Auftakt in Lillehammer auf Podest
Zum Auftakt der olympischen Saison setzte sich in Lillehammer der Trend aus dem Sommer fort. Die japanischen Damen zeigten sich mit fünf Starterinnen unter den besten 12 mannschaftlich geschlossen stark und auch Kanadas Abigail Strate springt weiter ganz vorne mit.
Die stärkste Japanerin war wie bereits beim Sommer Grand Prix Nozomi Maruyama, die in Lillehammer ihren ersten Weltcupsieg feiern durfte. Sie siegte überlegen mit Weiten von 133,5 und 130,5 Metern und über 25 Punkten Vorsprung. Abigail Strate dagegen muss weiterhin auf ihren ersten Weltcupsieg warten. Doch mit Rang zwei ist die Kanadierin, die 129 und 121 Meter weit sprang, auf einem richtig guten Weg. Platz drei holte sich Lisa Eder, die nun für die österreichischen Damen die Führungsrolle übernehmen muss.

