Team Schweiz Sechste in Lahti – Österreich siegt nach langer Durststrecke

Kategorie: News Weltcup Veröffentlicht: Samstag, 09. Februar 2019 Geschrieben von Bärbel Schulze

 

Heute war der Tag der Teamwettkämpfe. Wie bei den Damen in Ljubno, so waren auch bei den Herren in Lahti die Mannschaften an der Reihe. Doch in Lahti wurde auch des großen Matti Nykänen gedacht, der in dieser Woche plötzlich, erst 55 Jahre alt, verstorben ist.

In einem spannenden Wettkampf gewannen nach langer Zeit mal wieder die Springer aus Österreich mit Philipp Aschenwald, Rückkehrer Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck und Stefan Kraft. Sie siegten mit 953,6 Punkten. Knapp dahinter mußte das Team des DSV in der Besetzung Karl Geiger, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhe mit 942,6 Punkten mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Auch im Kampf um Platz drei ging es sehr eng zu, mit besserem Ausgang für das japanische Team. Yukiya Sato, Daiki Ito, Junshiro und Ryoyu Kobayashi sammelten 929,5 Punkte. Für die polnischen Springer mit Jakub Wolny, Piotr Zyla, Dawid Kubacki und Kamil Stoch blieb nur Platz vier.

Das slowenische Team, in dem auch Peter Prevc wieder mit von der Partie war, belegte Rang fünf. Gleich danach auf dem sechsten Rang konnte sich das Team aus der Schweiz platzieren, in dem neben Simon Ammann und dem erfahrenen Killian Peier mit Andreas Schuler und Dominik Peter junge Leute ihre Chance bekamen und sich gut schlugen.

Das Team aus der Tschechischen Republik belegte den siebenten Rang. Erfreulich, daß sich vor heimischem Publikum auch das finnische Team gut präsentierte und mit Eetu Nousiainen, Jarkko Määttä, Andreas Alamommo und Antti Aalto, der nicht einmal seinen besten Tag hatte, den Finaldurchgang erreichen konnte.

Äußerst unglücklich lief es dagegen für die Norweger, die in dieser Saison einfach kein Glück mit Teamwettkämpfen haben. Mit einem angeschlagenen Andreas Stjernen, der für den ebenfalls lädierten Daniel Andre Tande in die Mannschaft kam, verpaßten sie als Neunte den zweiten Durchgang. Von vornherein keine Chance hatte das Team aus Russland, ohnehin nicht das erste Team, und dann noch durch die Disqualifikation von Mikhail Maksimochkin gehandicapt, blieb ihnen nur der zehnte und letzte Platz.

 

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