Vladimir Zografski in Trondheim gut dabei - Kamil Stoch unschlagbar

Kategorie: News Weltcup Veröffentlicht: Donnerstag, 15. März 2018 Geschrieben von Bärbel Schulze

Vladimir Zografski

Die dritte und zugleich nördlichste Station des Raw-Air-Tournaments war heute Trondheim. Dort bewies wieder einmal Kamil Stoch seine Klasse. So, wie er im Moment springt, kann er sich eigentlich nur selber schlagen.

Doch auch der Bulgare Vladimir Zografski, der unter der Betreuung von Matjaz Zupan so richtig aufblüht, zeigte wieder eine starke Leistung. Er sprang auf 132,5 und 128 Meter und belegte am Ende einen guten 21. Platz, unmittelbar vor Andreas Wellinger und Simon Ammann. Kevin Bickner aus den USA stimmt sich schon mal so langsam auf das abschließende Fliegen in Vikersund ein. Hier in Trondheim sprang er 130,5 und 123,5 Meter und sammelte als 26. weitere Weltcuppunkte. Auch für Denis Kornilov aus Russland reichte es nach längerer Zeit mal wieder für die Finalrunde und mit Platz 30 zu einem Punkt.

Doch vorne ging die Post ab. Die Bedingungen waren heute so hervorragend, daß beinahe die Gates nach unten hin ausgingen. So mußte nach einem Wahnsinnssatz von Markus Eisenbichler auf 148,5 Meter - der Schanzenrekord lag zu dem Zeitpunkt bei 143 Metern - aus der untersten Luke der Probedurchgang abgebrochen werden, weil es für die besten Springer zu weit gegangen wäre. Der Wettkampf fand dann aus Gate 2 statt, lediglich für Kamil Stoch, der derzeit wie in einer anderen Liga springt, wurde das unterste Gate benutzt. König Kamil hätte jedoch auch ohne diese zusätzlichen Gatepunkte locker gewonnen. Er flog bereits im ersten Durchgang auf Schanzenrekord von 146 Metern und legte im Finale 141 Meter nach. Mit insgesamt 285,4 Punkten baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

Stefan Kraft auf Rang zwei kam auf 268,4 Punkte für seine Weiten von 141,5 und 138 Meter. Wie bereits in Lillehammer landete Robert Johansson, der als erster mit 145,5 Metern den bisherigen Schanzenrekord verbesserte, auf Rang drei. Nach 136 Metern im zweiten Durchgang mußte er sich sich um 0,4 Punkte dem Österreicher geschlagen geben. Lokalmatador Andreas Stjernen verpaßte als Vierter den Sprung auf das Podest knapp, doch trug wie auch Johann Andre Forfang auf Rang sechs zur guten Mannschaftsleistung der Norweger bei.

Nun geht die Raw Air in Vikersund mit drei Tagen Flugshow weiter, die Fans dürfen gespannt sein.

 

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