Super Team - spannend und chaotisch

Kategorie: News Weltcup Veröffentlicht: Dienstag, 17. Februar 2026 Geschrieben von Bärbel Schulze

Gold für Österreich, gutes Schweizer Super Team

Den Abschluß der olympischen SkiGoldsprung-Wettbewerbe bildete am Montag der neu ins Programm aufgenommene Super-Team-Wettkampf anstelle des traditionellen Vierer-Teams. Insgesamt 17 Teams bestehend aus je zwei Athleten traten an im Kampf um die Medaillen.
Nach dem ersten Durchgang mussten sich bereits die Teams aus Estland, der Ukraine, Türkei, China und Rumänien verabschieden. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, in dem von Beginn an die bisher medaillenlosen Österreicher dominierten. Dahinter ging es sehr eng zu mit immer wieder wechselnden Platzierungen. Beim Super-Team gibt es eigentlich drei Durchgänge mit den besten acht Teams in der letzten Runde. Neben den "großen" Teams schafften es auch die Schweiz und die USA unter die Top Acht. In diesem dritten Durchgang fing dann das Chaos an. Als nur noch fünf Springer auf ihren Start warteten, begann plötzlich heftiger Schneefall und nach einiger Verwirrung wurde der Wettkampf abgebrochen und das Ergebnis nach dem zweiten Durchgang zählte.

Gold ging also an Österreich mit Jan Hörl und Stephan Embacher mit 568,7 Punkten, die im letzten Wettkampf ihre erste österreichische Medaille im Skispringen gewannen. Auf Rang zwei landete doch ziemlich überraschend Polen mit Pawel Wasek und natürlich Kacper Tomasiak mit 21,4 Punkten Rückstand. Tomasiak gewann nach zwei Einzelmedaillen nun seine dritte bei diesen Olympischen Spielen. Rang drei war heiß umkämpft mit dem besseren Ende für Norwegen mit Johann Andre Forfang und Kristoffer Eriksen Sundal. Sehr unglücklich lief es für das DSV-Team, dem lediglich 0,3 Punkte auf die Bronzemedaille fehlten. Vor dem Abbruch lieferte Philipp Raimund einen Super-Sprung, der auf alle Fälle für eine Medaille gereicht hätte. Doch der Schneefall wurde immer heftiger und die letzten noch oben Wartenden hätten keine Chance gehabt. So blieb letztendlich für Andreas Wellinger und Philipp Raimund nur die Blechmedaille.
Die mitfavorisierten Teams aus Slowenien und Japan landeten auf den Plätzen fünf und sechs. Gute Siebente wurden die Schweizer mit Felix Trunz und Gregor Deschwanden. Die US-Boys Kevin Bickner und Tate Frantz wurden Achte. In die Runde der besten Zwölf schafften es auch die Teams aus Finnland, Italien, Kasachstan und Frankreich.


Offizielles Ergebnis Wettkampf

 

 

 

 

 

 

 

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