Auch am zweiten Wettkampftag am Kulm gab es wieder einen harten Kampf um den Sieg zwischen Stephan Embacher und Domen Prevc. Embacher flog zwar im ersten Durchgang mit 240,5 Metern am weitesten, doch musste Punktabzug wegen der Landung in diesem Weitenbereich in Kauf nehmen. Domen Prevc nach ihm hatte es mit zwei Gates weniger einfacher und landete bei 238 Metern, dafür mit perfektem Telemark - die Führung. Im Finale sprangen beide aus Gate 21, dem geringsten Anlauf des ganzen Wochenendes. Embacher landete sicher bei 225 Metern. Domen Prevc flog bis auf die neue Schanzenrekordweite von 245,5 Metern, doch bekam niedrige Noten für die Landung. Aber es reichte locker - der Slowene hatte am Ende 24,8 Punkte Vorsprung auf seinen Herausforderer. Den dritten Rang erkämpfte sich Johann Andre Forfang mit Weiten von 225,5 und 224 Metern, doch bereits 58,2 Punkten hinter dem Sieger. Eine bemerkenswerte Leistung lieferte auch Tomofumi Naito ab. Der Japaner, der erst am Vortag den Kulm erreichte und Training, Quali sowie den ersten Wettkampf verpasste, sprang mit von Jules Chervet geliehenen Skiern zu neuem persönlichen Rekord von 242,5 Metern und auf Rang vier, lediglich 0,3 Pünktchen entfernt vom Podest.
Andreas Wellinger steigerte sich auf Rang fünf, Sechster wurde Naoki Nakamura. Ein phantastisches Wochenende gelang auch dem Franzosen Valentin Foubert, der mehrfach seinen persönlichen Rekord nach oben schraubte. Im ersten Durchgang erreichte Foubert 117 Meter und flog im Finale bis auf 230 Meter, was ihm den siebenten Rang, noch vor Ryoyu Kobayashi einbrachte.
Bester Schweizer wurde am Sonntag Sandro Hauswirth auf Rang 13, Antti Aalto als 14. wieder bester Finne.
Am kommenden Wochenende geht es weiter nach Lahti, wo zwei Einzel- und ein Super-Team-Wettkampf auf dem Programm stehen.
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