Nach zwei Weltcups in Sapporo, die beide an Domen Prevc gingen und mit Podestplätzen zu Hause für Naoki Nakamura, Ren Nikaido und Ryoyu Kobayashi endeten, ging es weiter mit dem zweiten Highlight der Saison - der Skiflugweltmeisterschaft in Oberstdorf.
Auch hier zeigte sich wieder, dass an Domen, vor allem beim Skifliegen, kein Vorbeikommen ist. Domen machte Prevc-things, ebenso wie seine Schwester Nika in Asien.
Domen trotzte den teils herausfordernden Verhältnissen, selbst wenn er nach dem ersten Durchgang nach Coachrequest ganz knapp nicht vorne war. Doch bereits mit dem zweiten Flug auf 224,5 Meter rückte der Slowene alles wieder gerade und führte mit 14 Punkten. Im dritten Durchgang am nächsten Tag gelang ihm dann ein überragender Flug auf die Höchstweite dieser WM von 232 Metern, womit er seine Führung locker ausbaute. Zum Abschluß sicherte Domen seinen Titel mit 222,5 Metern und wurde verdienter Skiflugweltmeister mit einem Vorsprung von 59,5 Punkten!
Die Silbermedaille holte sich Marius Lindvik, der im letzten Durchgang mit seinem Flug auf 231,5 Metern die höchste Weite erzielte und noch von Rang drei einen Platz vorrückte. Bronze ging an Ren Nikaido, der nicht nur Glück mit den Windverhältnissen hatte, sondern auch richtig gute Flüge zeigte, vor allem im ersten Durchgang mit 230,5 Metern.
Damit gingen die Österreicher leer aus, die sich mit den Plätzen vier, fünf und sieben begnügen mussten ebenso wie die DSV-Athleten, bei denen Philipp Raimund als 13. der Beste war.
Gut mithalten mit den Superfliegern konnten die Finnen, allen voran Antti Aalto. Der 30Jährige, der im letzten Flug auf 220 Meter seine höchste Weite erzielte, landete als Elfter nur knapp nicht in den Top Ten und sogar noch vor Johann Andre Forfang. Auch Niko Kytösaho als 18. und Jarkko Määttä, der 28. wurde, zeigten gute Flüge.
Valentin Foubert wurde 21., Vladimir Zografski 23., Alex Insam 24., Sandro Hauswirth 26. sowie Gregor Deschwanden 30. Pech im letzten Flug mitsamt "Notlandung" hatte Yevhen Marusiak, der damit seinen Platz im guten Mittelfeld gegen Rang 29 tauschen musste.
Offizielles Ergebnis Wettkampf
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