Superteam der Ukraine super gut, Österreich siegt überlegen

Kategorie: News Weltcup Veröffentlicht: Samstag, 10. Januar 2026 Geschrieben von Bärbel Schulze

 

In Zakopane traten heute 14 Mannschaften an im Kampf um den Sieg im Super-Team-Wettkampf, der ja auch anstelle eines "normalen" Teamspringens bei den Olympischen Spielen ausgetragen wird. Ein Team besteht aus zwei Athleten, die in drei Durchgängen springen, wobei aus 14 Teams erst 12, dann im letzten Durchgang nur noch 8 Teams werden. 
Gleich zu Beginn musste Italien wegen Disqualifikation von Francesco Cecon die Segel streichen, dann konnte Kasachsthan ohne Ilya Mizernykh nicht mithalten. Im zweiten Durchgang fielen dann die beiden Türken raus, die hier eigentlich gute Sprünge ablieferten, jedoch in der Qualifikation für den Einzelwettkampf als Einzige durchfielen. Japan, lediglich mit Junshiro Kobayashi und Tomofumi Naito, Frankreich und die USA schafften es ebenso nicht in den Finaldurchgang.

Das DSV-Superteam mit Karl Geiger und Pius Paschke erreichte den dritten Durchgang gerade noch als Achter. Hier dominierten von Beginn an die Österreicher mit Jan Hörl und Stephan Embacher, die mit 805,9 Punkten überlegen gewannen. Damit hatten die beiden Österreicher 47,6 Punkte Vorsprung vor Timi Zajc und Anze Lanisek aus Slowenien. Als Dritte sprang zur Freude des Publikums das polnische Superteam auf das Podest. Aufgestellt wurde hier neben Kacper Tomasiak erstaunlicherweise nicht Kamil Stoch bei seiner Abschiedstour, sondern Dawid Kubacki. Die Polen lieferten sich einen spannenden Kampf mit Norwegen und der Schweiz um den Podiumsplatz. Hinter Norwegen wurden Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden gute Fünfte. Das Team des DSV schaffte es immerhin noch auf den sechsten Rang.

Aber eine klasse Leistung zeigten die Ukrainer. Yevhen Marusiak, in der Qualifikation mit 145 Metern der Weiteste, sprang im ersten Durchgang 136 Meter weit und war damit Zweitbester hinter Jan Hörl. Auch Vitaliy Kalinichenko hielt gut mit und die Ukraine beendete den ersten Durchgang auf Rang vier. In den anderen Durchgängen mussten sie ein wenig Federn lassen, doch durften sie am Ende mit Rang sieben und nur etwa zwei Punkten hinter den Deutschen zufrieden sein. 
Platz acht belegte Finnland mit Jarkko Määttä, der diese Saison noch kaum Einsätze im Weltcup hatte, und Antti Aalto, der drei gleichmäßig gute Sprünge auf über 132 Meter zeigte.
Am Sonntag findet um 16 Uhr im Hexenkessel von Zakopane ein Einzelwettkampf statt.


Offizielles Ergebnis Wettkampf

 

 

 

 

 

 

 

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